Freiwillige Feuerwehr Neuenbrook 2013

 

So präsentierte sich die Feuerwehr Neuenbrook 2011.  

Freiwillige Feuerwehr Neuenbrook 2011

Wir sind allerdings nicht immer so gebügelt. Viel öfter, als in unserer Ausgehuniform trifft man uns in roter oder dunkelblauer Arbeitskleidung mit Helm und Handschuhen, entweder bei einem unserer Dienstabende, oder Nachts, bei Sturm und Regen, gern während andere feiern, meißt zu für den einzelnen ungünstigen Zeitpunkten.

Denn Feuerwehr bedeutet für uns nicht schicke Uniform und hohe Dienstgrade, sondern:

Helfen

 

Ausrücken,wenn andere Hilfe benötigen. Da sein, auch wenn es nicht passt. Machen, was sonst keiner tut.

(Foto eines Dienstabends: fachgerechte Zugangserleichterung mittels Schere und Spreizer wird an einem gespendeten Frahzeug geübt)

Nicht nur bei Feuer, sondern auch in anderen Notlagen wie überflutetem Keller, Autounfall oder sonstiger Gefahr für Leib und Leben.

Dafür sind wir in der Freiwilligen Feuerwehr. Weil wir wissen, dass jeder einmal Hilfe brauchen könnte, und es Menschen geben muss, die dann helfen können.

Um helfen zu können, bedarf es aber einiger Vorbereitung. Fachwissen über den sicheren Umgang mit Material und Werkzeug, aber auch der Umgang mit Menschen und Erste Hilfe müssen immer wieder geübt und aufgefrischt werden. Aufgabenverteilung im Notfall, Delegation von Aufgaben und Verantwortung, sowie Einschätzen von Gefahrenlagen sind dabei die Aufgaben unserer Wehr- und Gruppenführer.  

 

Um dafür fit zu sein machen wir unsere Dienstabende. Im Laufe der Zeit ändern sich die Ausrüstung und Vorgehensweisen zum Teil beträchtlich. Um hier mit den neuen Geräten wie dem Sonderstrahlrohr für F-500, neuen Vorgehensweisen bei der ersten Hilfe oder ab demnächst Digitalfunk vertraut zu sein, bedarf es der ständigen Übung und Wiederholung.

Dass dabei eine tolle kameradschaftliche Gruppe entsteht, die mit Spaß und Freude aber auch dem notwendigen Ernst ihren Dienst versieht, ist ein willkommener und nicht zu unterschätzender Faktor. Diese Kameradschaft erleichtert, daß sich im Ernstfall jeder auf jeden verlassen kann. Wir pflegen sie nicht nur auf den Dienstabenden, sondern auch während zahlreicher anderer Veranstaltungen rund um das Dorf. Sei es beim jährlichen Laternenumzug, mit Aktionen z.B. zur 775 Jahrfeier oder durch Brandwache während der Apfelscheunenfete der Landjugend.

Zur Alarmierung ist eine Teilgruppe von uns mit Piepern ausgestattet, um auch ohne Sirenenalarm benachrichtigt  zu werden. Es ist ja nicht immer notwendig, dass gleich die ganze Wehr ausrückt, oder das für eine Ölspur das ganze Dorf per Sirene aufgeweckt wird. Mit den Piepern bzw über SMS-Liste können wir so auch einmal mit einer kleineren Anzahl von Kameraden losfahren, wenn ein Einsatz nicht mehr verlangt. Bei Vollalarm stehen dann aber bis zu 29 Kameraden zur Verfügung.

 

 

Im Jahr 2013 hatten wir unter anderem Einsätze während des Orkans „Christian“, einen Wohnungsbrand, mehrere Keller mussten entwässert werden, und einige Autounfälle bedurften unserer Aufmerksamkeit.

Natürlich haben wir auch Spaß an der Sache an sich. Wenn die Freiwillige Feuerwehr nur eine lästige Pflichtübung wäre, hätte diese sicherlich nicht schon seit 125 Jahren Bestand in unserem Dorf.

Wir freuen uns, dass auch unsere Jugendfeuerwehr sehr gut besucht ist und die Jugendlichen Freude an der Sache haben. Unser Jugenwart Harald Strüven kümmert sich mit viel Einsatz um die Jugendlichen und wird dabei von Dirk Haase, sowie einigen Kameraden die als Ausbilder zur Verfügung stehen, unterstützt.

Mit der aktiven Jugendarbeit in diesem Bereich bilden wir nicht zuletzt unseren Nachwuchs aus. Zwar kann man sich in jedem Alter entschließen der Feuerwehr beizutreten, aber ein Großteil der heutigen Feuerwehrgeneration war früher einmal in einer Jugendfeuerwehr und hat schon früh den Umgang mit der Materie gelernt. Dieses Wissen geben wir nun gerne an den Nachwuchs weiter.

So kommt es, dass unsere dienstältesten aktiven Mitglieder bereits seit 1973 in der Feuerwehr sind. Immerhin stolze 40 Jahre.

Falls dieser Beitrag Ihr Interesse geweckt hat, sich in der Freiwilligen Feuwerwehr zu engagieren, sei es als aktives oder als passives Mitglied, dann sprechen sie uns doch einfach an:

Wehrführer Peter Strüven und sein Stellvertreter Sven Wieting freuen sich über Ihr Interesse.

 

 

 

 

714532